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HF1BKM > BERICHTE 22.02.04 16:54l 137 Lines 7141 Bytes #999 (999) @ OBB
BID : ME2NB1BKM_0G
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Subj: 2/2 DAK und Normung
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Teil 2/2

Zunächst einmal ergibt sich für mich ein eklatanter Widerspruch
zwischen beiden Deklarationen, deren Aufklärung für die Glaubhaftigkeit
und die Einhaltung einer mit Ehrlichkeit verbundenen "Seriösität" von
bedeutsamer Wichtigkeit sein dürfte.

Während der DAKfCBNF beschließt, freiwillig durch eine Kündigung auf
die ETSI-Mitgliedschaft zu verzichten, der Ehrenvorsitzende aber
weiterhin behauptet, als Vertreter des DAKfCBNF 

a) "in den Kaffeepausen bei den Meetings in Ministerien, bei der
   Normung oder der RegTP" (vgl. Kommentarbeitrag im Funkforum vom
   14.12.2003-10:16) gewesen zu sein, 

b) "Samstag Abend zurückgekehrt, nach Arbeitstagungen mit fünf
   verschiedenen Einladungsthemen an vier aufeinanderfolgenden Tagen
   auch angesprochen" worden zu sein (vgl. Kommentarbeitrag vom
   14.12.2003-10:16),

c) "dass so um den 10./11./12./13. Dezember 2003 herum mehrere Meetings
   an mehreren Orten stattfanden. In einer davon - in welcher werde ich
   (Anmerk.: der Ehrenvorsitzende) schamhaft verschweigen - wurde
   folgende Begebenheit von einem Ohrenzeuge erzählt:"
   (vgl. Kommentarbeitrag vom 21.12.2003-10:38),

d) dass "weitere Gesprächstermin für den Jahresanfang 2004 in
   Vorbereitung sind" (vgl. Kommentarbeitag vom 06.10.2003-22:20),

e) "bei der Sitzung des K 731 in DKE (14.10.03)" in Erfahrung gebracht
   zu haben, dass auch ETSI an der Normenerstellung beteiligt ist
   (vgl. Kommentarbeitrag vom 15.10.2003-07:56),  sich bei den Gremien
   von "Normungen" zu aktivieren und öffentlich zu suggerieren, als
   Vertreter in der ETSI mitzuwirken, indem er den Satz prägt: "Nun geht
   es halt bei der ETSI weiter, die Parameter festzulegen."
   (vgl. Kommentarbeitrag vom 03.12.2003-08:36).


stellt das ETSI-Protokoll fest, dass der DAKfCBNF als Mitglied aus
diesem Gremium schon längst durch AUSSCHLUSS entfernt wurde.

Ungeachtet der Frage, mit welcher Prokura der Ehrenvorsitzende, der
satzungs- und rechtsbedingt nicht Mitglied des gesetzlichen Vertreters
des DAKfCBNF ist und nicht diesen nach aussen hin vertreten darf,
überhaupt die Repräsentation übernimmt und sich öffentlich äussert,
dürfte von der neuen Vorsitzenden eine öffentliche Erklärung zu erwarten
sein, die deutlich macht, wer für den DAKfCBNF die Weichen stellt und
wer tatsächlich diesen - nach innen und nach aussen - vertritt sowie
welche Person aus dem DAKfCBNF als entscheidungswürdiger Ansprechpartner
zur Verfügung steht und entsprechende Verantwortung ausübt.

Zur Sponsorenfreudlichkeit ergeben sich aus dem Protokoll keine Hinweise.
Es wurde mir aber fernmündlich am 03.01.2004 um 15:35 Uhr mitgeteilt,
welches (deutsche) Unternehmen den DAKfCBNF finanziell unterstützt haben
soll und dass dieser Betrag nicht in den Kassenbüchern des DAKfCBNF
aufzutauchen habe.

Sollte die mir zugetragene Information tatsächlich der sachrichtigen
Realität entsprechen, muss zwangsläufig davon auszugehen sein, dass
durch die Vereinsleitung einschliesslich des satzungsbedingt nicht zur
ihr gehörenden Ehrenvorsitzenden die Delegierten des DAKfCBNF
(einschliesslich der Kassenprüfer), die Verwaltungsvertreter in den
entsprechenden Behörden und nicht zuletzt das Kollektiv der CB-Funker
in Deutschland getäuscht worden wären. Dies würde ich sehr bedauern, da
hierdurch wiederum unverzeihlicher Schaden bewusst und vorsätzlich
(sicherlich nicht aus maßloser verbandspolitischer Dummheit) angerichtet
sein müsste.

Unter all diesen Umständen und im Hinblick darauf, dass diese
Informationen über dem Gehalt einer ins blaue reichenden Spekulation
hinaus gehen, trage ich mich in der sachgerechten Hoffnung, dass die
CB-Funker nunmehr die Notwendigkeit erkennen mögen, die wohl nicht ohne
Grund gegründete DFA in ihrem Bestand zu unterstützen und sich ihr als
Mitglied anzuschliessen. Selbstredend mache ich mir nunmehr persönlich
jedoch meine eigenen Gedanken zu der Frage, ob der Grund für die
Verweigerung des DAKfCBNF zur nationalen, verbandsübergreifenden
Zusammenarbeit mit der DFA am "Runden Tisch CB-Funk" nicht in der
Befürchtung lag, dass dieses Geheimnis, welches mit dem (tatsächlichen?)
AUSSCHLUSS des DAKfCBNF aus der ETSI zusammenhängt, wegen einer möglichen
Zusammenarbeit an die Öffentlichkeit gelangen könnte.

Jedenfalls erscheint mir persönlich der erstmals anläßlich der auf Burg
Feuerstein am 12. April 2003 durchgeführten Diskussionsveranstaltung
gemachte Vorschlag des Ehrenvorsitzenden, mit einer nach den
§§ 705 ff BGB zu gründenden "Gesellschaft" eine Zusammenarbeit zu
bewirken, nunmehr dahingehend nachvollziehbar zu sein, dass dieser
angesichts der - nicht in der Öffentlichkeit bekannt gemachten
Finanzsituation des Vereins der Hoffnung unterlegen gewesen sein könnte,
die DFA könne somit an der Begleichung der Schulden des DAKfCBNF bei der
ETSI herangezogen werden können. Somit muss ich den Beschluss der
Vollversammlung der DFA am 27.09.2003 in Lüdenscheid, die Bemühungen um
Zusammenarbeit mit dem DAKfCBNF "ruhen" zu lassen, als ausgesprochen
weise bewerten. Mein Kompliment für diese Weitsicht - wenn sie auch nicht
in Beabsichtigung gestanden haben sollte. Jedenfalls ergibt sich für mich
eine offenkundige Ansicht, welche Person sich letztendlich in der
Befähigung zu stehen getraute, die Delegiertenschaft ungenügend, nicht
umfassend oder gar sachwidrig zu informieren, obwohl solches dem
vermeindlichen gegnerischen Verband und dessen Leitung wider besseres
Wissen unterstellt wurde (vgl. Kommentarbeitrag vom 05.04.2003-23:34) und
was letztendlich zu dem von der DFA-Vollversammlung ohne Gegenstimme
angenommenen Antrag des CB-MK-Lüdenscheid zur Zusammenarbeit führte
(vgl. Berichterstattung Funkmagazin vom 28.10.2003). 

Mit der Bitte um eine offene Diskussion

freundliche Grüsse aus Luxemburg
Burkhard P. Heid

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Soweit Burkhards Kommentar.


Werter Henning, bevor nun weiterhin Deine gebetsmühlenartigen Vorträge,
wie wichtig doch die Besuche der DAKfCBNF-Tagungen für eine 
Zusammenarbeit der Verbände seien, folgen, muß das Tarn-und Täuschverhalten
des DAKfCBNF zwingend beendet werden und seitens des DAK eine ernsthafte
und nachvollziehbare Basis für eine Zusammenarbeit geschaffen werden.

Dazu gebe ich Dir und insbesondere der Heike durch diese Aufforderung zu
einer ausführlichen und inhaltlich vollständigen Stellungnahme Gelegenheit.

Durch diese Beantwortung der sich aus BPH´s Darstellung ergebenden, offenen
Fragen und die Ausräumung bisheriger Hindernisgründe für eine Zusammenarbeit
- wie insbesondere die ohne Beisein offizieller, mit Vertretungsrechten
ausgestatteten Personen des DAKfCBNF (wie der/dem Vorsitzenden des DAK, aber
NICHT durch den Ehrenvorsitzenden) bei Besuchen von Mitgliedsvereinen der
DFA wie der öffentlichen Veranstaltungen der DFA kann - und sollte 
zwingend - dies untermauert werden.

Ich in meiner Eigenschaft als Abgeordneter der Deutschen Funk-Allianz
bin nur durch nachprüfbare FAKTEN überzeugbar. Solange diese von der
Verbandsleitung des DAK nicht geliefert werden, wird sich nichts an 
meinem Abstimmverhalten zum Thema Zusammenarbeit DFA-DAK ändern.

73 vom Franz



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