OpenBCM V1.13-38-g65b7 (Linux)

Packet Radio Mailbox

NB1BKM

[Box OBB]

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HF1BKM > MEINUNG  09.09.03 19:29l 207 Lines 11196 Bytes #999 (999) @ DL
BID : 9D9NB1BKM_04
Read: HF1BKM HW1BKM TW1KOL JS1BFA OW1BKM FB1BKM RS1BKM BL1AIB MZ1AIB BK1BKM
Read: RS2BKM JH1BFA DB1MBL PK1BKM L66BPH DO1MLP KW1BKM ES1MBL HF1MBL PL1EBE
Read: D82MSE MH1TYR JH1TYR HF2BKM HB1AIB HF3BKM DQA334 ES1FAI RN1NMB DAF999
Read: BL1MBL IN1BKM
Subj: ESW1MK: Nodestandorte
Path: NB1BKM
Sent: 030909/1729z @:NB1BKM.#RO.OBB.BAY.DEU.BCMNET [Bruckm. JN57XV] OPENBCM1.04
From: HF1BKM @ NB1BKM.#RO.OBB.BAY.DEU.BCMNET (Franz)
To:   MEINUNG @ DL
X-Info: Sent with login password

All das Nachfolgende hatten wir frueher hier auch schon. So hatte ich
z.B. den Salzburger Funkclub seinerzeit kritisiert, weil der staendig von
Salzburg aus ueber den Node am Haunsberg bei Salzburg auf rund 900 m ueNN, 
dann ueber den damaligen Node TS0NOD am Hochfelln (etwa 1100 m ueNN) nach
Traunreut hauptsaechlich Dinge forwardete, die wenig interessant und oft
auch bereits lange schon ueberholt waren. Dafuer wurden dann im TS0NOD 
zwischen Mitternacht und morgens 6 Uhr, wo meist ueberhaupt nur die QRG
halbwegs ruhig genug war, dass PRler versuchten, weitere Linkstrecken ueber
mehrere Node direkt zu ihren Freunden aufzubauen, saemtliche Userconnects
gesperrt. Toll. Es herrschte also die Situation der staendigen QRG-Belegung.

Die Folge davon war, dass die juengeren PR-User Krattlerparameter in ihren
Anlagen einstellten, um ueberhaupt noch irgendwann mal auch selber an die
Reihe zu kommen. Das wiederum hatte zur Folge, dass sehr viel unnuetze
Stereofahrerei zusaetzlich geschah.

Dabei waere bei der oertlichen Lage des damaligen Sysop vom TS0NOD, 
Theo/TS3DL auch bei der Errichtung einer normalen 5/8tel Antenne in 
Traunreut, seinem damaligen Heimat-QTH, antstatt der 3 Linkstrecken ueber
oberkuenftige Node lediglich EINE EINZIGE direkt nach Salzburg-Stadt
vonnoeten gewesen, die auch funktioniert haette. Und besser funktioniert
haette. Mit einem viel kleineren Stoerbereich der Aussendungen.

Seitdem sich der Salzburger Funkclub aufgeloest hat, laufen komischerweise
Links brauchbar vom NB1BFA westlich von Bad Feilnbach-Au ueber 80 km 
Luftlinie zu einem wesentlich niedrigeren Huegel als dem Haunsberg 
noerdlich von Salzburg bei Dax Luegg zum AT2DXL. Der NB1BFA liegt kaum
hoeher als das umliegende Gelaende auf 610 m ueNN. Dax Luegg noch nichtmal
auf 600 m ueNN. Dabei darf nicht vergessen werden, dass das umliegende
Gelaende ebenfalls kaum niedriger liegt. Aber es wurden bewusst natuerliche
Abschattungen genutzt.

Und vom NB1BFA zur ueber 90 km Luftlinie entfernten BX0GBF oestlich von
Landshut bei Adlkofen besteht ein "Grasnarbenlink", obwohl sogar hoehere 
und langgestreckte Huegel quer zur Linkrichtung verlaufen. Fuer die
Forwardanbindung reicht diese Strecke, auch wenn sie oftmals absichtlich
durch liebe Kollegen blockiert wird und Links zusammenbrechen, obwohl es
dafuer keinen natuerlichen Grund gibt.

Wieso bringen wir ueber wesentlich minderwertigere Links deutlich
hoehere Datenmengen ueber wesentlich groessere Entfernungen rueber, die
vorher beim Salzburger Funkclub nur Traumvorstellungen sein durften?

Solange also beim Aufbau von Nodeanlagen jeder mit moeglichst wenig
Aufwand nur der Beste sein will, kommen wir nicht voran.

Ich denke daher, dass die Kritik vom Marco/ESW1MK wohl exact gar keine
Aenderung der von ihm kritisierten Dinge bewirken wird.

Im folgenden gehe ich daher Punkt fuer Punkt auf seine Kritik ein und 
stelle dabei meine Sichtweise dar. 

>ESW1MK > KRITIK   09.09.03 00:25l 27 Lines 1372 Bytes #180 (0) @ DL
>BID : 29900_ES2BOX
>Subj: Boxgerödel im/um Harz DNO200
>Path: NB1BKM<BX0GBF<AS1BOX<AT5XBR<KS1BBS<DBO812<FD0FWD<DBX999<ES2BOX
>Sent: 030907/1219Z @:ES2BOX.#NOH.M.DLNET.DEU.EU #:29900 [ESW JO51CE] $:29900_ES
>
>From: ESW1MK@ES2BOX.#NOH.M.DLNET.DEU.EU
>To  : KRITIK@DL
>
>Ich habe mal einige Tage den Ablauf im Harz beobachtet.

Wie weit vom Harz entfernt und in welcher Hoehenlage wohnst Du?
Mit welchen S-Werten wird das Signal bei Dir zuhause noch vom Harz
empfangen?

>Und mir Erfahrungen von Nachbarsysops und User eingeholt.

Welche Erfahrungen? Warum weist Du darauf hin, schreibst aber nicht,
was die Nachbarsysop kritisieren und vor allen Dingen, wie sie es selber
BESSER machen wuerden?

>Ich finde es  nicht gerade gut  das dort oben  im Harz von Morgends bis Abends
>der FWD geschoben wird. man schaue  sich nur von gestern bzw. heute die Zeiten
>an, in denen DBX206 DBX207 über DNO200 Kanal 77 FWD schiebt.
>
>A 01 15871 DBX207 06-Sep 14:42 = 188 min 49 sek  <---über 3 Stunden !!!
>A 01 15866 DBX207 06-Sep 10:42 = 209 min 10 sek  <--- "   "   "   "
>A 01 15864 DBX207 06-Sep 06:48 = 225 min 33 sek  <---fast 4 Stunden !!!
>A 01 15863 DBX207 05-Sep 22:43 = 83 min 05 sek  ...unfassbar.

Das kann ich schon nachvollziehen, dass Du das nicht gut findest. Aber:
Was ist auf Kanal 52, 53, 76, 24 und 25? Ist da auch der DNO200 rund um
die Uhr aktiv? Oder kriegen es die Sysop in Deinem Gebiet nur nicht 
geregelt? Vielleicht sind die Leute im Harz ja von einer anderen "Partei",
UEBER die man zwar gerne redet, aber MIT der man nicht zu reden imstande ist?

Ich will Dir z.B. mit dieser meiner Antwort aufzeigen, dass DU dafuer 
einen falschen Verteiler gewaehlt hast und dadurch allen Sysop, die ueber
Funk Forward machen (wie ich auch) zusaetzliche Uebertragungszeit fuer den
Forward aufbuerdest. Ist denn nicht der fuer Deine Kritik viel besser
geeignete Verteiler NDS fuer Niedersachsen ausreichend? Dadurch, dass Du
in ganz Deutschland Deine Kritik verteilst, entsteht der Eindruck, dass
Du hier lediglich Stimmung machen willst. Stimmung gegen ein Miteinander!

Denn im suedlichen Teil Deutschlands ist von Deinem Problem keiner mehr
betroffen und von hier aus laesst es sich auch mit Sicherheit nicht loesen.

Hinzu kommt, dass wenn im Harz solange der Forward laeuft, ja auch irgendwer
- also mindestens ein User - in die Mailboxen was eingespielt haben muss, das
geforwardet werden soll. Meinst Du etwa, dass es besser waere, wenn jeder
einzelne User seine kompletten Einspielungen einzeln in jede Box, in der er es 
fuer noetig erachtet, einspielt? Oder die andere Variante, dass keiner mehr
ueberhaupt irgendetwas einspielt und daher auch kein Forwardaufkommen
zu bewaeltigen ist? Oder meinst Du, dass das Ganze ausschliesslich nachts
stattfinden soll, wenn Du schlaefst? Dass andere nachts gerade deswegen
aktiv sind, weil dann die QRG mit hoeherer Wahrscheinlichkeit ruhiger ist
und sich weitere Links ueber Funk aufbauen lassen als tagsueber und aufgrund
der normalerweise geringeren QRG-Belegung auch die Laufzeiten deutlich kuerzer
werden, daran scheinst Du nicht denken zu wollen.

Wenn man aber Deinem Vorschlag folgen wuerde, dann wuerden sich die 
Forwardzeiten wohl kaum merklich verkuerzen. Ganz im Gegenteil: Wenn das 
alle machen, wuerden gerade wegen der falsch gewaehlten Nodestandorte und 
der im Verhaeltnis zur Nutzreichweite dadurch viel zu grossen Stoerreichweite
hauptsaechlich gegenseitige Blockaden mit vielen unnuetzen Wiederholungen
derselben Datenframes die Folge sein. Solange z.B. vom DLNET solche Toene
ausgehen "Wir haben beschlossen und die anderen haben sich danach zu richten"
wird das mit Sicherheit nichts werden.

Solange man beim Regionet auch die Node auf die hoechsten Berge stellt und
auch darueber den Forward abwickeln muss, wird es immer auf demselben
Kanal in sehr grossen Abstaenden noch zu Ausbrems-und Stoereffekten kommen.
In Abstaenden vom Node, in denen er schon lange nicht mehr selber fuer die
User halbwegs vernuenftig nutzbar ist. Denn aus der Sicht des Nodestandortes 
sind ja aus dem selben riesigen Gebiet alle Packetsignale empfangbar, aber
da die da oft deshalb, weil sich die einzelnen Stationen untereinander
ueberhaupt nicht mehr hoeren koennen, stereo ankommen, sind sie nicht mehr
auswertbar. Auswerten kann der Node zu Zeiten, wo hoehere Aktivitaeten auf der 
QRG vorherrschen dann exact noch diejenigen Stationen, die mindestens 14 dB 
(also knapp 3 S-Stufen) hoehere Empfangspegel erzielen. Da der oberkuenftige 
Nodestandort zu seinem Umland in einer Riesenentfernung sogar optische Sicht
hat, kommen auch relativ weit entfernte Stationen nicht selten mit
Empfangspegeln von S9 und besser an. Folglich muss zu Spitzenzeiten
jemand, der am Node noch eine vernuenftige Verbindung fahren koennen will,
mindestens mit 3 S-Stufen ueber S9 ankommen. Das kann nur noch jemand mit
zulaessiger Strahlungsleistung seiner Antenne, der hoechstens noch die 
Achtel-Entfernung zum Node im Verhaeltnis zum "Stoerer" hat. Wenn also eine
andere Station auf dem gleichen Kanal gerade sendet, die 60 km Luftlinie vom
Node entfernt ist, die aber z.B. von Dir, der Du nur 10 km vom Node 
entfernt z.B. in einem abgeschatteten Tal bist, nichts mehr mitbekommt und
daher auch senden wird, wann Du sendest, dann kann Dich in diesem Moment 
Dein von Dir 10 km entfernter Node nicht mehr auswerten und Du musst Deine
Datenpakete wiederholen. Das gleiche Spielchen wenn jetzt mehreren Usern
gleichzeitig passiert fuehrt nur zu viel Pollerei und Stillstand.
Nachfolgend werden dann erfahrungsgemaess Brenner eingesetzt und andere
Krattlermethoden. Bringts das?

Im Endeffekt ist also der Reichweitenvorteil von sehr oberkuenftigen Node
dahin und kann nur genutzt werden, wenn GANZ WENIGE PR-Staitionen INNERHALB
seines RIESEN-EMPFANGSGEBIETES Betrieb machen.

Wollen wir das wirklich?

>Der DNO200 sendet weit in die Gebiete von zahlreichen Node in der Nachbar-
>schaft herein. Viele von denen die ich befragte, stellen eine beeinträcht-
>igung ihrer Node fest. Ich bitte zum xten male das sich die Sysop von den
>Betroffenen Node und Box mal Gedanken machen darüber, ob das so weiter
>laufen soll. Aber wie ich es aus vergangenen Tagen kenne, kommt da nichts.

Ja warum wohl kommt da nichts? Egal was er vorschlagen wird, Du wirst
es kaum akzeptieren. Ihm bliebe ja nur die Moeglichkeit, seinen Node
abzuschalten, weil er die User rundherum niemals alle in den Griff 
bekommen kann, ohne wieder Massnahmen zu ergreiben, die nur Streit vom
Zaun brechen.

Das Problem ist also eher die Organisation ALLER CB-ler und das
Ziehen AN EINEM STRICK IN DIESSELBE RICHTUNG. Das aber kann keiner von
uns ALLEINE in den Griff bekommen.

Ich werde da wohl einer von ganz Wenigen gewesen sein, die Ende Mai 2003
an die Politik die Forderung gestellt hatten, im UKW und in hoeheren
Bereichen fuer die Allgemeinheit und speziell auch fuer digitale
Uebertragungsarten Frequenzen kostenguenstig freizugeben.

Denn nur so lassen sich kuenftig von anderen Kommunikationsmitteln wie
Telefon/Internet unabhaengige Funkverbindungen gewinnbringend fuer alle
schaffen. Und bei Katastrophen damit zusaetzliche und unabhaengige
Kommunikationsmoeglichkeiten.

Ich schaetze auch, dass ich gar DER EINZIGE gewesen bin, der den Bundeskanzler
Ende Mai 2003 aufgefordert hat, von seiner Richtlinienkompetenz gegenueber
dem BMWA und der da angegliederten RegTP Gebrauch zu machen und den
Unsinn der 10-Watt-EIRP-Verordnung, der auch den Grossteil aller CB-Funker
betrifft, abzustellen.

>Weil es die nicht interesiert. Laut DNO200 Chef ist der DNO200 nur ein
>Experimentirnode. 

Das ist noch die beste Aussage, die dessen Betreiber taetigen konnte. ;-)

>Grüße an dieser Stelle alle die daran beteiligt sind und es stillschweigend
>und feige dulden. Ich denke es ist nur eine Frage der Zeit bis da mal jemand
>anders reagiert wie ich und sich nicht mit Mails zu helfen weis.

War das jetzt gerade eine indirekte Aufforderung zu illegalen Methoden?
Wie beispielsweise hoehere als erlaubte Strahlungsleistungen verwenden?
Oder Callmissbrauch? Oder ...

Vor solchen Methoden warne ich!
Wenn Euch nichts Besseres einfaellt, lasst es lieber ganz!

>55 73 Matrix Marco ESW1MK

73 vom Franz



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