OpenBCM V1.13-38-g65b7 (Linux)

Packet Radio Mailbox

NB1BKM

[Box OBB]

 Login: IN1BKM





  
HF1BKM > MEINUNG  06.10.03 04:38l 355 Lines 19259 Bytes #999 (999) @ DL
BID : 6DANB1BKM_01
Read: HF1BKM TW1KOL MZ1AIB HW1BKM JS1BFA KW1BKM OW1BKM FB1BKM RS1BKM BL1AIB
Read: BK1BKM RS2BKM JH1BFA DB1MBL PK1BKM L66BPH DO1MLP AS7RO ES1MBL HF1MBL
Read: PL1EBE D82MSE MH1TYR JH1TYR HF2BKM HB1AIB HF3BKM DQA334 ES1FAI RN1NMB
Read: DAF999 BL1MBL IN1BKM
Subj: Re: JS6GBF Macht Mobilfunk krank
Path: NB1BKM
Sent: 031006/0238z @:NB1BKM.#RO.OBB.BAY.DEU.BCMNET [JN57XV] OBCM1.04b36_bn2 LT:
From: HF1BKM @ NB1BKM.#RO.OBB.BAY.DEU.BCMNET (Franz)
To:   MEINUNG @ DL
X-Info: Sent with login password

Den nachfolgenden von JS6GBF/Juergen eingespielten Text will ich mal etwas
genauer beleuchten.

>Die zwischenzeitlich an allen öffentlichen Orten vorhandene 
>Mikrowellenstrahlung vorallem der Mobiltelefonnetzbetreiber, aber auch die 
>anderer Funkdienste verstrahlen das Land flächendeckende mit Mikrowellen bis 
>ca.50 GHz.

Aus diesem Absatz ist bereits die "Vorbelastung" des Texterstellers deutlich
erkennbar. Die GSM-Netze arbeiten um die 900 MHz, dort betraegt die Wellen-
laenge ungefaehr 33 cm (D-Netz) oder bei 1800 MHz, dort betraegt die 
Wellenlaenge gut 16 cm (E-Netz). Das UMTS-Netz liegt geringfuegig ueber dem
e-Netz, Wellenlaenge dort groesser 14 cm. Mikrowellen??

Als naechstes kommt im ersten Absatz das Wort "verstrahlen" vor. Darunter
versteht man im Allgemeinen, dass eine viel zu grosse Strahlungsleistung
zu sehr schnell nachvollziehbaren Folgeschaeden fuehrt. Und genau dieser
Nachweis ist die letzten fast 12 Jahre, seitdem es die GSM-Netze gibt,
noch nicht gelungen. Und er wird auch nicht gelingen.

>Diese Mikrowellen, vorallem die GSM-Strahlung mit ca. 217 Hz Pulsung bei 
>900-1800 MHz, sowie die kommende UMTS- Technik mit ca. 100Hz Pulsung, erregen 
>nachgewiesenermassen bei Werten 1000fach unter dem geltenden deutschen und 
>auch des schweizer Grenzwertes unser Gehirn, genauer die Aktivität der 
>Neuronen.

Der Aussage wollen wir doch sogleich auf den "Zahn" fuehlen. Meines Wissens
wird beispielsweise bei UMTS ueberhaupt nicht gepulst. Sollte ich da falsch
informiert sein? 

Dann die Aussage, dass die oben bezeichneten Funkanlagen bei 1000-facher
Unterschreitung des in Deutschland gueltigen Grenzwertes unser Gehirn 
erregen: Wie wurde diese denn in der Praxis messtechnisch erfasst?
(Messaufbau, Parameter etc.)

Hier scheint mir vielmehr ein zweiter Doktor Klitzing, der noch nicht mal
seinen Spektrumanalysator richtig deuten konnte, am Werke gewesen zu sein.
Bei Hochfrequenztechnik sollten schon die gemachten Aussagen auch nach
technisch-physikalischen Grundgesetzen bewertet werden, weniger nach
geglaubten Sachzusammenhaengen, die mit mindestens gleicher Wahrscheinlichkeit
auch durch andere Reizeinfluesse ebenfalls zustande kommen.

Ich wuerde hier ganz gerne den Messaufbau, aufgrund dessen der Urheber
dieses Textes zu diesem Ergebnis kommt und seine Vorgangsweise exact
nachvollziehbar sehen. Denn dabei glaube ich, sofort massgebliche
Einflussgroessen und straeflich missachtete Grundsaetzlichkeiten der
Hochfrequenzstrahlung entdecken und damit die Kernaussage erschuettern 
zu koennen. Denn bei allen bisher mir bekanntgewordenen Studien ist mir
das noch immer relativ leicht gelungen.

Ich denke, hier waren wieder zuviele Quacksalber am Werke, denen die 
Bedienung diverser elektrotechnischer Messgeraete und oft auch massgebliche
Problematiken des Messaufbaus schlicht unbekannt sind.

>So geben mittlerweile sogar die Betreiber zu, dass es Veränderungen gibt, 
>jedoch fragen sie nach dem Nachweis der Schädlichkeit dieser Einwirkung.

Welche Betreiber geben konkret was zu? Was soll dieser unterstellende 
Absatz? Welcher Netzbetreiber eines GSM-Netzes kann etwas "zugeben", dessen
Wirkung nicht zweifelsfrei und an jedem Lebewesen in gleicher Weise 
wirklich nachgewiesen werden kann?

Dass Hochfrequenzstrahlung ab gewissen Strahlungsleistungen - die aber 
im oberen Kilowattbereich abhaengig von der Sendefrequenz - ueberhaupt
erst zu beachtenswuerdigen Sicherheitsabstaenden von der Sendeantenne
fuehren, zu entsprechenden Beeinflussungen an Lebewesen fuehren, das ist
schon lange bekannt. Hier wirken sich in erster Linie die Waermewirkungen
beim Lebewesen entsprechend aus.

>Im Umkreis einer durchschnittlichen GSM- Sektorantennen- Basistation ergibt 
>sich im Umkreis von 2000m ein stark erhöhtes Feld, gegenüber dem zum 
>eigentlichen Telefonieren nötigen.

Diese Aussage ist der erste garantiert sicher erkennbare technische Unsinn.
Sie beweist eindeutig, dass der Urheber viel zu wenig Wissen um die
Ausbreitung von Funkwellen besitzt.

Denn direkt vor einer mit 100 Watt Strahlungsleistung (maximal erlaubten)
strahlenden Sektorantenne der GSM-Netze ist im Abstand von !! 3 Metern in 
Hauptstrahlungsrichtung !! die auf einen Quadratdezimeter einwirkende
Hochfrequenzenergie bereits !!!KLEINER!!! als diejenige von einem Handy
bei der !!!!KLEINST-MOEGLICHEN SENDELEISTUNGSSTUFE!!!! auf dieselbe
Flaeche des direkt am Kopf befindlichen Handys ist.

Desweiteren ergibt sich keinesfalls im UMKREIS um eine Sektorantenne
(warum die wohl Sektorantenne heisst?) ein stark erhoehtes Feld, sondern
exact in dem Sektor, in welchem die Hauptstrahlrichtung der Antenne liegt,
gegenueber der nicht bestrahlten Flaeche ueberhaupt ein um das
Vor/Rueckverhaeltnis (meinetwegen 30 dB, also den Faktor 1000 bei der
Strahlungsleistung) hoeheres Strahlungsfeld. Oder andersherum gesagt,
die Strahlungsleistung der Sektorantenne ist entgegen der Hauptstrahlrichtung
um das Vor/Rueckverhaeltnis (diese angenommenen 30 dB) kleiner.

Zum Telefonieren noetig waere in lediglich 2000 m von der Basisstation 
sehr haeufig bereits ein deutlich staerkeres Feld. Oder mit anderen Worten:
Im Abstand von 2000 m zur Basisstation befinden sich sehr viele Handys
haeufig schon am absoluten Limit also an der Reichweitengrenze. Die Handys
selbst senden dabei mit ihrer maximal moeglichen Strahlungsleistung von
2 Watt. Denn das Handy muss exact auf demselben Funkweg auch die Verbindung
zur Basisstation halten koennen. Sinkt dessen Empfangspegel an der 
Basisstation unter einen gewissen Wert, kommt das typische Echogescheppere
und die Unterbrechungen zustande. Wird die Funkfelddaempfung zwischen
Basistation und Handy noch ein klein wenig groesser, reist die Verbindung
ab.

Im Abstand von ca 70 cm von der Basisstation betraegt die Funkfelddaempfung
mindestens 33 dB (Nahfelddaempfung). Danach wird sie jeweils bei einer
Entfernungsverdoppelung unter der Voraussetzung, dass sich kein Funkhindernis
im Hauptstrahlengang befindet (also bei optischer Sicht) um 6 dB groesser.
(1,4 m, 2,8m, 5,6m, 11m, 22m, 44m, 88m, 175m, 350m, 700m, 1,4 km ...)
Bei 2000 m Abstand von der Basisstation unter der Voraussetzung der optischen
Sicht zur Basisstation - also unter den allerguenstigsten Bedingungen -
ist der Empfangspegel um ca. 60 dB, also um den Faktor 1 000 000 mal kleiner
als in 3 m Abstand direkt vor der Basisstationsantenne in Hauptstrahlrichtung.
Das bedeutet auf die elektrische Feldstaerke bezogen, dass dieser Pegel
um den Faktor 1000 mal geringer als 3 m vor der Basisstationsantenne ist.

In der Praxis befinden sich aber sehr haeufig die diversesten Funkhindernisse
auch schon beim Abstand von nur wenigen hundert Metern von der Basisstation,
die alle eine zusaetzliche, teilweise starke Daempfung des Funksignales 
bewirken, im Hauptstrahlengang zwischen Basisstationsantenne und Handy. Schon
Baeume daempfen merklich, Haeuser erst recht. Wenn man alle diese in der
Praxis natuerlicherweise vorkommenden Dinge beruecksichtigt, kann man nur zu
dem Schluss kommen, dass der gerade abgehandelte Absatz des Urhebertextes
voelligen Bloedsinn darstellt.

>Dieses Feld ist im Bereich von 20- 150m am intensivsten, und die
>"Neuronen in diesem Bereich", also unsere Gehirne werden dadurch angeregt,
>die Leistungsfähigkeit für logische Aufgaben wächst, wie Experimente zeigen.

Alleine in diesem Entfernungsbereich betraegt der Pegelunterschied schon
18 dB, bei der Empfangsleistung also knapp den Faktor 100, bei der
elektrischen Feldstaerke knapp den Faktor 10.

Das Feld ist direkt vor der Basisstationsantenne am intensivsten, nimmt
im Nahfeld, da besonders im reaktiven Nahfeld mit der 5. Potenz und danach
mit der 2. Potenz (quadratisch) zur Entfernung ab. Da bereits ab 3 m 
direkt vor der mit maximal zulaessiger Strahlungsleistung (die meisten
Basisstationen besonders in Ballungsgebieten werden mit deutlich geringeren
Leistungen betrieben) strahlender Basisstationsantenne die Energieeinwirkung
geringer als diejenige des Handys mit kleinstmoeglicher Strahlungsleistung
ist, wage ich stark zu bezweifeln, dass die obige Aussage ueberhaupt
nachvollziehbar dargestellt werden kann. Auch hier wuerde mich sehr 
stark das Zustandekommen dieser Aussage interessieren.

>Je grösser der Abstand zu diesen Kernbereich, und je 
>besser die direkte Sichtverbindung zu den Antenne verbaut ist, je geringer 
>ist der Einfluss (höhere Dämpfung). 

Im Abstand von 1 m von der Basisstationsantenne ist die Energieeinwirkung der
GSM-Netzstrahlung bereits deutlich geringer, als diejenige anderer,
natuerlicher und wesentlich breitbandigerer Strahler, wie z.B. der Sonne. Die
strahlt an einem wolkenlosen Tag bereits 16 Watt pro Quadratdezimeter - also
bereits das 8-fache der maximal moeglichen Strahlungsleistung eines Handys -
auf das Haupt des Menschen ein. Und das bei wesentlich kurzwelligerer
elektromagnetischer Strahlung (UV, Licht, Waerme...).

Deshalb stellt sich hier zusaetzlich die Frage, ob alle anderen
Einwirkungen von elektromagnetischen Strahlungen von den Probanten
zuverlaessig bei den Untersuchungen abgeschirmt worden waren, um ueberhaupt
einen zuverlaessigen Rueckschluss auf die getaetigten Behauptungen
ziehen zu koennen.

>Unser Gehirn, der Steuerzentrale des gesamten Organismuses, mit vielen 
>ausgewogenen Steuerungssystemen, die über den Tages- und Jahresrythmus 
>getaktet werden, sind in ihrer Funktion abhängig vom Aktivitätszustand des 
>Gehirnes.

Und nachts ist es dunkel - wenn ich keine andere Lichtquelle aktiviere ;-)
... und der Mond nicht scheint etc...

>Normalerweise gibt es eine ausgiebige Nachtruhe und einen aktiven 
>Tagesablauf. Diese wird nicht nur durch optische Reize geregelt, sondern auch 
>durch periodische Einflüsse im Bereich von physikalischen Felder, die mit der 
>Erddrehung und den Sonneneinflüssen zusammenhängen. 

Das klingt noch glaubhaft und man kann es so stehen lassen. Dennoch gibt
es nachtaktive Menschen, die auch problemlos am Tage schlafen koennen oder
einfach nur dann, wenn sie muede sind, egal ob des Tages oder in der Nacht.

>Mit künstlicher RF-Energie bestrahlte Gehirne zeigen aber auch in der Nacht 
>diese erhöhte Aktivität, und somit werden andere Abläufe, die den 
>"Ruhezustand" als Grundlage für Ihrer Funktionalität haben reduziert oder 
>nicht ausgeführt.

Wie hoch war die Leistung der Hochfrequenzenergie, in welchem Abstand zum
Gehirn wurde sie abgestrahlt, wie lange wurde sie abgestrahlt und welche
anderen Einfluesse (Helligkeit, Geraeusche, Waerme, Kaelte etc.) waren
dabei existent?

Warum werden hier keine konkreten Angaben gemacht, sodass der ganze Text
nachvollziehbar wird?

In diesem Zusammenhang erinnere ich an die Techniker, die z.B. lange Zeit
in unmittelbarer Naehe der Radio-und Fernsehsender wie beispielsweise
auf dem Wendelstein arbeiten. Die muessten ja alle sofort starke
Schlafstoerungen haben. Doch solche Faelle sind mir bislang nicht
bekannt. Deshalb bezweifle ich die eindeutige Nachvollziehbarkeit der
oben gemachten Behauptungen.

>Der Einfluss zeigt sich beispielsweise anhand einer geringeren 
>Melatoninausschüttung, das massgeblich für die Gesundhaltung des Organismuses 
>verantwortlich gemacht wird, indem es freie Radikale im Körper bindet und 
>somit die Schädigung und Mutation der körpereigenen Zellen verhindert. 
>Werden diese geschädigten Zellen nicht regelmässig durch die körperliche 
>Abwehr beseitigt, steigt die Wahrscheinlichkeit enorm an, dass sich diese 
>Zellen zu einem Geschwür auswachsen.

Das kommt mir bekannt vor: Mit vielen Fremdworten moeglichst glaubhaft 
klingende Saetze bilden. 

Warum sind dann nicht um JEDEN starken Fernsehsender herum oder auch
beispielsweise um starke Flugradaranlagen wie lange Zeit in Muenchen Riem
deutlich erhoehte Krebsraten im Vergleich zu anderen Gebieten festgestellt
worden?

Die Fernsehsender sind nun schon ueber 30 Jahre in Betrieb, die Radaranlagen
fuer die Flugsicherung auch. Wieso also haben wir nicht schon lange
ganz klare Haeufungen der dargestellten Krankenbilder in unmittelbarer
Naehe derartiger Hochfrequenzschleudern??

Wo bleibt in diesem Zusammenhang der Einfluss von Umweltgiften auf das
Immunsystem? Wieso wird der mit keinem Wort erwaehnt?

>Eine weitere Schädigung mit der Endfolge Krebs beruht auf der Regeneration 
>der Zellen selbst. Im Moment der Zellteilung, beim Verdoppeln des Erbgutes 
>werden einzelne DNA Abschnitte aus dem DNA Strang zum kopieren herausgelöst. 
>Unter dem Einfluss von Hochfrequenzfeldern kommt es vor, dass bei dem 
>Wiedereinbau des herausgelösten Erbgutabschnittes dieser verdreht eingesetzt 
>wird, und somit bei der nächsten Zellteilung dieser Fehler kopiert wird, und 
>die neu entstehende Zelle eine potentielle Tumorzelle ist. 

Diese Aussage mag im Kern schon richtig sein, aber GARANTIERT NICHT bei 
den maximal erlaubten Leistungen der GSM-Basisstationen. Da fehlen noch
etliche Zehnerpotenzen bei den Strahlungsleistungen, ehe solche Dinge
passieren. 

Radaranlagen haben nicht selten Strahlungsleistungen (Impulsleistungen)
von mehreren MEGAWATT. Bei GSM-Netzen liegen die maximalen 
Strahlungsleistungen um ueber 4 Zehnerpotenzen NIEDRIGER.

>Auch kann durch die Mobilfunkstrahlung direkt die Information, ob ein Stück 
>Erbgut ausgelesen oder kopiert wird an und ausgeschalten werden, somit 
>erfolgt ein tiefer Eingriff in den Reproduktionsapperat, der in jedem Moment 
>tausende von Zellen in jedem Körper regeneriert.

Das ganz sicher NICHT! Solche Fehlinterpretationen entstehen, wenn an
offenen Zellkulturen entsprechende Beobachtungen gemacht werden - die anders
schlecht ueberhaupt gemacht werden koennen. 

Ueblicherweise hat jedes lebende Objekt ein grossflaechiges Organ namens
Haut. Und die Eindringtiefe elektromagnetischer Energie ist aufgrund des
Skineffektes abhaengig von der Sendefrequenz der Hochfrequenzstrahlung.
Desweiteren wirkt das Gebilde Mensch hochfrequenztechnisch gesehen wie
eine mehr oder weniger stark fehlangepasste Antenne mit der Folge, dass
am Empfangsort ankommende HF-Energie mehr oder weniger stark reflektiert
wird. Der Rest der HF-Energie kann z.B. im D-Netz nur wenige Millimeter 
in die obersten Hautschichten einwirken und wird aufgrund des elektrischen
Widerstandes der Haut in Waerme umgewandelt. Da sich elektromagnetische
Energie in Richtung Koerpermitte nur dann fortpflanzen kann, wenn beide
Feldkomponenten gleichzeitig vorhanden sind - denn in Ausbreitungsrichtung
wechseln sich das elektrische mit dem magnetischen Feld staendig ab - kann
es nach der Eindringtiefe des elektrischen Feldes kein magnetisches Feld mehr
geben und weiter zum Koerperinneren hin demzufolge wiederum auch kein
elektrisches Feld mehr. Also duerfte allenfalls Hautkrebs der HF-Strahlung
ueberhaupt zuordenbar sein.

Wenn also an offenen Zellkulturen entsprechende Strangbrueche des DNS-Stranges
festgestellt werden konnten, ist das allenfalls ein Beweis dafuer, dass
durch zu lange Sonneneinwirkung Hautkrebs (16 Watt pro Quadratdezimeter!)
entstehen kann. Um aber denselben Effekt bei deutlich niedrigeren Frequenzen
erzielen zu koennen (900 MHz oder 1,8 GHz << ca. 600 THz), denn die 
GSM-Strahlung ist im Vergleich mit Lichtstrahlung um die 0,5 Mikrometer
Wellenlaenge nahezu wie Gleichspannung zu betrachten, ist eine wesentlich
hoehere Leistung bei der niedrigeren Frequenz vonnoeten, um denselben
Effekt zu erzielen.

Desweiteren ist hier zu hinterfragen, unter welchen Beleuchtungsverhaeltnissen
denn diese Messung stattgefunden hat. Ich bezweifle, dass solche Tests 
in voelliger Dunkelheit durchgefuehrt worden waren. Sobald hier die
Tageshelligkeit eine Einflussgroesse ist, verweise ich auf meinen
vorherigen Absatz. Wenn die parasitaeren Einflussgroessen eine deutlich
groessere Rolle spielen, als die zu untersuchenden, ist eine korrekte
Interpretation ausgeschlossen.

>Gerade bei einer dauerhaften RF-Belastung durch Mobilfunkwellen, sind diese
>Schäden mit hoher Wahrscheinlichkeit zu finden.

Konkrete Fakten bitte! Schon wieder so ein Satz mit der Qualitaet der Aussage:
Nachts ist mit Dunkelheit zu rechnen!

>Wesentlich dabei ist, dass die Absorbtionsraten für RF-Energie bei allen 
>"offiziellen" Versuchen mit Wasser simuliert wurde (z.B Glukoselösung). 

Aha, also wieder die Angelegenheit mit offenen Zellkulturen ...

>Unsere Erbgut nimmt die RF-Energie im Gigaherz Bereich aber zig fach besser 
>als Wasser auf, es sind Faktoren von weit über 100 gemessen worden. Einige 
>Wissenschaftler vermuten, dass dies auch an den geometrischen Bedingungen der 
>DNS liegt, gerade an ihrer räumlichen Struktur, die an eine Spule erinnert. 

Mit der Struktur einer Spule hat das Ganze nichts zu tun, mit den raeumlichen
Abmessungen hingegen mit Sicherheit. Denn die elektromagnetische Strahlung
hat im Abstand der halben Wellenlaenge den maximalen Potentialunterschied
der Schwingung. Wenn also Lambda-Halbe-grosse "Funktionseinheiten" wie
z.B. ein DNS-Strang von elektromagnetischer Energie mit der dazu exact
passenden Frequenz beeinflusst werden, dann ist garantiert das diejenige
Frequenz, bei der mit der geringsten Energie Stimulierungen bzw. negative
Beeinflussungen des Zellinneren erzielt werden koennen.

Nur ist bei den ganzen Betrachtungen ebenso zu beruecksichtigen, dass im
hoeheren GHz-Bereich der Skineffekt noch hoeher ausgepraegt als bei knapp
einem GHz ist und das vorhin von mir Gesagte weiterhin Gueltigkeit besitzt.
Die Eindringtiefe ist dann noch kleiner. Und ohne Haut lebt sichs hald mal
schlecht.

>Es werden noch viele Wege der Schädigung bekannt werden, da aber jeder Mensch 
>anders beeinflusst wird, und auch unterschiedliche Vorbelastungen aufweist, 
>wird vermutlich niemals ein monokausaler Beweis gefunden werden, den es 
>handelt sich hier um natürliche Systeme mit Ihrer natürlichen Vielfalt an 
>Möglichkeiten und Einflussnahmen und nicht um technische Komponenten, wie es 
>die Netzbetreiber gewohnt sind.

Wege der Schaedigung: Umweltgifte, Geschmacksverstaerker in Speisen.
Letztere fuehren dazu, dass man mit Umweltgifen belastete Speisen ueber
den Geschmackssinn und damit die koerpereigene Weisheit nicht mehr ablehnt,
sondern vermehrt verzehrt.

Den vorausgegangenen Absatz deute ich als den Versuch von Biologen, den
Elektrotechnikern die bekannte Wirkungsweise von physikalischen Erkenntnissen
absprechen zu wollen, nur weil die Biologen (noch) nicht imstande sind,
ein moeglichst viele Einflussgroessen real beruecksichtigendes Rechenmodell
zu erstellen und daher klare Zusammenhaenge formulieren zu koennen.

Solange sie dazu nicht imstande sind, sollten sie tunlichst davon Abstand
nehmen, Erkenntnisse vermuteten Ursachen zuzuordnen. Wenn man der Hochfrequenz-
strahlung ein eindeutiges Gefaehrdungspotential zuordnen will, dann muss 
man zwingend alle anderen Einflussgroessen fuer eine sinnvolle Grenzwert-
diskussion sicher ausschliessen koennen. Einige der dabei wohl meist
nicht beruecksichtigten, aber staendig vorhandenen Einflussgroessen habe
ich im Verlaufe meiner Kommentierung benannt.

Ich halte daher den Inhalt der hier von mir kommentierten Einspielung
fuer wenig aussagekraeftig.

Hier nun die Frage an Juergen Schott: Woher hast denn diesen Text?
Wer ist dessen Urheber?

>Konstruktive replays sind natuerlich erwünscht.
>
>73 de Juergen


73 vom Franz



Lese vorherige Mail | Lese naechste Mail


 21.04.2026 18:49:04lZurueck Nach oben